Auch wurde unter Beweis gestellt, dass Glück die Gene verändern kann. Dies fällt in das Fachgebiet der Epigenetik, bei dem untersucht wird, wie unsere Gefühle die Funktion und Aktivität unserer Gene beeinflussen. Professor Steven Cole von der Universität in Kalifornien studierte über Jahrzehnte die Wechselwirkung zwischen Gefühlen und Biologie. Sein wissenschaftliches Team fand heraus, dass die Stärke unserer Glücksgefühle nicht nur die Funktion unserer Immunzellen beeinflusst, sondern auch die unserer Gene. Die Versuche zeigen, dass stressvolle (unglückliche) Erfahrungen die Gene veranlassen, gesundheitsschädliche Entzündungen zu produzieren. Glücksgefühle und Wohlbefinden dagegen schaffen die genetischen Voraussetzungen, um die antivirale Aktivität zu steigern und Antikörper zu bilden.
In anderen Worten: Wenn Sie gestresst und unglücklich sind, fühlen Ihre Zellen diese Emotionen und schaden und schwächen Ihren Körper. Wie also kann man seine Zellen „glücklicher“ machen? „Einmal durch Körper-Geist-Übungen wie Meditation, die dafür sorgen, dass positive und glückliche Immunzellen entstehen“, urteilt Professor Cole. Die Meditation sei schon seit langem mit vielen positiven Gesundheitseffekten in Verbindung gebracht worden, nun habe man feststellen können, dass sie tatsächlich die DNA-Struktur verändern könne.
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