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Die Ozonschicht der Erde heilt sich

Von Jerry Brownstein
1 Feb 2018 15 Share
Die NASA hat bestätigt, dass das Ozonloch über der Antarktis, das erstmals in den 80er Jahren aufgetaucht ist, aufgrund des Verbots schädlicher chemischer Stoffe schrumpft. Im Jahr 1989 trat die Welt dem Montrealer Protokoll bei, das die sogenannten chlorfluorierten Kohlenwasserstoffe (CFC) verbot, chemische Stoffe, die die Ozonschicht abbauen. Zu dieser Zeit wurden diese CFC weit verbreitet in Sprays, Kühlschränken und Klimaanlagen eingesetzt. Man dachte, dass sie die Ursache für die Verringerung der Ozonschicht waren, da das von ihnen emittierte Chlorgas das Ozon schädigt. Letztes Jahr schienen Satellitenbilder zu zeigen, dass das Ozonloch begonnen hatte sich zu schließen, jedoch war unklar, ob dies auf das Verbot der CFC zurückzuführen war.

Neueste Untersuchungen haben ergeben, dass die Menge an Chlor in der Atmosphäre der Erde sich aufgrund des Verbots der CFC signifikant verringert hat. Laut Dr. Susan Strahan vom Goddard Space Flight Center der NASA (USA): "Dies zeigt, dass das Montrealer Protokoll funktioniert: Das Chlor nimmt in der antarktischen Stratosphäre ab und ebenso nimmt die Zerstörung des Ozons ab." Was genau ist die Ozonschicht? Die Erdatmosphäre erstreckt sich etwa 10 bis 40 Kilometer über der Oberfläche. Sie enthält diese Ozonschicht, die als ein Sonnenschutzfilter fungiert und den Planeten vor potenziell schädlicher ultravioletter Strahlung schützt, die Hautkrebs verursachen kann und auch Pflanzen schädigen kann.

Die CFC zerfallen durch die ultraviolette Strahlung der Sonne, wenn sie in die Stratosphäre aufsteigen, und setzen Chloratome frei, die die Ozonmoleküle zerstören. Seit 2005 überwacht die NASA das Ozonloch mit ihrem Aura-Satelliten. Diese neue Studie nutzte die Aura-Ablesungen zur chemischen Zusammensetzung des Lochs, um zu zeigen, dass es seit dem Inkrafttreten des Montrealer Protokolls eine 20% ige Verringerung des Chlors und eine entsprechende 20% ige Verringerung der Lochgröße gab. Dr. Strahan warnt davor, dass "die CFC eine Lebensdauer von 50 bis 100 Jahren haben, daher bleiben sie lange in der Atmosphäre. Es wird erwartet, dass das Ozonloch irgendwann zwischen 2060 und 2080 vollständig verschwunden sein wird."
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