Wir alle wissen, dass Lachen sich gut anfühlt, und jetzt beweist die Wissenschaft, dass es unglaublich vorteilhaft für unsere Gesundheit ist. Forscher der Loma Linda University in Kalifornien haben herausgefunden, dass
Lachen die Wirkung des Stresshormons Cortisol deutlich reduziert. Gleichzeitig regt es die Ausschüttung von Dopamin und Endorphinen an – den „Glückshormonen“, die unser Immunsystem stärken und uns ein gutes Gefühl geben. 1979 schrieb Norman Cousins „Anatomy of an Illness“, darin schilderte er seine wundersame Genesung von einer tödlichen Krankheit, indem er sich ständig lustige Filme ansah, während er große Dosen Vitamin C einnahm. Das war der Funke, der die konventionelle Wissenschaft dazu brachte, dieses Phänomen zu erforschen. Jetzt beweisen sie, dass Lachen das Potenzial hat, eine sehr angenehme und effektive Therapieform bei der Behandlung von Bluthochdruck, Diabetes, Herzerkrankungen und mehr zu sein.
Forschungsleiter Dr. Lee Berk drückt es so aus: „Es ist ganz einfach – je weniger Stress man hat, desto gesünder ist man. Humor reduziert die zerstörerische Wirkung von Stresshormonen wie Cortisol, wodurch das Immunsystem besser funktioniert.“ Berk fuhr fort, dass „Lachen auch Gehirnwellenfrequenzen erzeugt, die denen ähneln, die in einem meditativen Zustand beobachtet werden.“ Es ist allgemein bekannt, dass Meditation Stress reduziert, daher ist die Tatsache, dass Lachen die gleiche Art von Gehirnwellen fördert, ein weiterer Beweis für ihren Wert. Die Ergebnisse der Studie zeigten auch, dass die durch Lachen verursachten Veränderungen im Gehirn den Menschen zu einem besseren Gedächtnis verhalfen. Dies öffnet die Tür für weitere Forschungen zum Einsatz von Lachen bei der Behandlung und Vorbeugung von Alzheimer und anderen degenerativen Hirnerkrankungen.