Jede Zelle unseres Körpers hat exakt die gleiche DNA in ihrem Kern, aber die Gene in dieser DNA können alleine nichts bewirken – sie sind lediglich die Pläne oder Entwürfe, die für eine Veränderung im Körper sorgen können. Es ist das Umfeld dieser Zellen, die diese Gen-Pläne aktiviert und kontrolliert. Ändern wir dieses Umfeld, verändern wir die Funktionen in unserem Körper. Eine wichtige Methode, mit der wir dieses Umfeld kontrollieren können, ist eine gesunde Ernährung und das Vermeiden von Giftstoffen. Denn dadurch sendest du ein chemisches Signal an deine DNA, du forderst sie auf, die genetischen Pläne zu wählen, die Gesundheit und Wohlbefinden fördern. Eine Veränderung deiner Ernährung und deines Lebensstils kann also das Verhalten deiner Gene modifizieren. Aber womöglich ist es die Wahrnehmung deiner Welt, die das Verhalten deiner Gene am stärksten beeinflusst. Erinnere dich, es ist das Umfeld deiner Zellen, das darüber entscheidet, welche Gene aktiviert werden. Dein Gehirn sendet ständig chemische Stoffe wie Hormone, Peptide etc. in dein Blut, um dieses Umfeld zu beeinflussen. Aber es ist deine Wahrnehmung, die deinem Gehirn mitteilt, welche chemischen Stoffe es schicken soll. Wenn du also positive Gefühle wie Freude, Dankbarkeit oder Liebe empfindest, wird das Gehirn instruiert, dein System mit Endorphinen oder anderen hilfreichen chemischen Stoffen zu fluten. Diese Glückshormone reisen durch dein Blut zu allen Zellen und fordern die DNA auf, Gene zu aktivieren, die dein Immunsystem und deine Gesundheit stärken. Falls du aber aufgrund deiner Wahrnehmung Stress oder Angst empfindest, setzt das Gehirn „Flucht- oder Kampfstoffe“ frei. Wie zum Beispiel Cortisol oder Adrenalin. Diese chemischen Stoffe instruieren die DNA, deinen Körper abzurüsten und ihn auf Gefahr vorzubereiten. Das schwächt dein Immunsystem und hat eine schädigende Wirkung auf deine Zellen, was zu physischen Problemen und Krankheit führen könnte. Dr. Bruce Lipton, ein führender Experte in der Epigenetik, erklärt dies wie folgt:
Unsere Wahrnehmung hat somit einen großen Einfluss auf das chemische Umfeld, das unsere Gene aktiviert. Aber das ist noch nicht alles. Aktuelle Forschungen belegen, dass unsere Wahrnehmung auch Energieschwingungen auslöst, die bei der Kontrolle unserer DNA eine wichtige Rolle spielen. Durch jede Emotion, die du fühlst, werden Schwingungen durch deinen Körper geschickt, die beeinflussen, welche Gene aktiviert werden. Emotionen, die mit Angst oder Stress verbunden sind, aktivieren Gene, die krank machen, während die Emotionen, die mit Freude und Frieden verbunden sind, die Gesundheit fördern. Es ist deine Wahrnehmung, die als Spiegel deiner Emotionen diese Schwingungen kreiert und so das Verhalten deiner Gene beeinflusst. Wie das funktioniert, belegen interessante wissenschaftliche Studien. Diese beweisen, dass sich die Form unserer DNA tatsächlich verändert – je nachdem, wie wir fühlen. Empfinden wir positive Gefühle wie Liebe, Frieden oder Mitgefühl entspannt sich unsere DNA und lockert ihre Stränge, was unser Immunsystem stärkt. Haben wir negative Gefühle wie Furcht, Angst oder Hass zieht sich die DNA zusammen, sie strafft sich und schwächt unser Immunsystem. Erstaunlich ist, dass diese Effekte sogar auftreten, wenn deine DNA vom Körper getrennt ist. Man führte entsprechende Experimente durch, bei denen DNA-Proben von Testpersonen genommen und zu einem mehrere Kilometer entfernten Ort gebracht wurden. Die Testpersonen wurden dann emotionalen Stimulationen ausgesetzt, ihre DNA in der Ferne reagierte umgehend: Sie öffnete sich bei positiven Emotionen und zog sich bei negativen zusammen. Die Schwingungen, die von deinen Emotionen ausgelöst werden, sind also so stark und so verbunden mit deiner DNA, dass diese reagiert, obwohl sie sich vom Körper getrennt an einem weit entfernten Ort befindet. Daran solltest du denken, wenn du das nächste Mal Ärger empfindest!
Über fünf Jahrzehnte lang hat man uns glauben lassen, dass wir hilflose Opfer sind, die kleinlaut die genetischen Karten akzeptieren müssen, die man uns zugeteilt hat. Aber diese Zeiten sind vorbei. Selbst wenn wir ein Gen haben, das mit irgendeiner Krankheit in Verbindung gebracht werden kann, bedeutet dies noch lange nicht, dass uns dieses Schicksal auch einholen wird. Denn Gene können nicht auf eigene Faust Veränderungen in unserem Körper hervorrufen. Die Epigenetik hat uns in dem Wissen gestärkt, dass unsere Gedanken und Gefühle – je nachdem, wie sie von unserer Wahrnehmung eingefärbt werden, einen großen Einfluss darauf haben, welche unserer Gene aktiviert werden. Das heißt, dass wir die Co-Erschaffer unserer eigenen Gesundheit sind. Wir haben die Kraft, das Verhalten unserer Gene zu beeinflussen. Einfach nur durch die Veränderung unserer Wahrnehmung. Jeder Moment bietet uns somit eine neue Gelegenheit, bewusst zu wählen und unsere physische Realität zu formen. Und wenn wir positiv denken und fühlen, reagieren unsere Körper mit Gesundheit und dynamischer Vitalität.
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