Das Balearische Parlament hat den Inselräten die Möglichkeit gegeben, die Eröffnung neuer Beachclubs zu regulieren oder zu verbieten. Bislang erlaubte das frühere Gesetz aus dem Jahr 2012, das vom Volkspartei genehmigt wurde, Restaurants und Strandbars in Beachclubs umzuwandeln, ohne eine Lizenz zu beantragen. Die Sozialisten auf Ibiza sagen, dass diese Einschränkung der unkontrollierten Situation ein Ende setzen wird, die die Insel in Bezug auf diese Art von Einrichtungen erlebt, tatsächlich ist das Ziel dieser Partei im Inselrat, sie zu verbieten. Ab sofort wird der Inselrat von Ibiza mit den Gemeinden zusammentreffen, um die Situation jeder einzelnen zu prüfen und zu entscheiden, was mit den Beachclubs in ihren Gemeinden geschehen soll. Andererseits ist diese neue Änderung nicht rückwirkend, was bedeutet, dass bereits geöffnete Beachclubs nicht verboten werden können. Der sozialistische Abgeordnete Enric Casanova hob die Bedeutung dieser Änderung hervor, weil sie den lokalen Institutionen die Entscheidungsgewalt über ihr Gebiet zurückgibt. Der Abgeordnete sagte auch, dass er gerade dabei ist, die Aktivitäten von Hotels als Diskotheken weiter einzuschränken. Die Stadtverwaltung von San José hat bereits Maßnahmen ergriffen, um Live-Musik und DJs von sechzehn Beachclubs auf ihrem Gebiet zu verbieten. Diese Verbote betreffen bekannte Orte wie Blue Marlin, Bora Bora, Nassau und Coco Beach. Diese drastischen Maßnahmen wurden aufgrund zahlreicher Beschwerden über übermäßigen Lärm und rechtswidrige Einschränkungen aufgrund der Strandnutzung ergriffen. Sowohl Einheimische als auch Touristen haben berichtet, dass die Clubs große Bereiche der öffentlichen Strände für die ausschließliche Nutzung ihrer Kunden gesperrt haben. Darüber hinaus greifen Sicherheitskräfte zu aggressiven Einschüchterungstaktiken, um sicherzustellen, dass diese Einschränkungen eingehalten werden und die Menschen sich von diesen Bereichen fernhalten.