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Jetpacks für Rettungsmissionen

Von Jerry Brownstein
26 Mar 2021 423 Share
Der neue Jetpack-Fluganzug, der wie aus dem Film "Iron Man" aussieht, ist perfekt für Notfall-Suchoperationen in der Natur. Bei einem kürzlichen Test in England absolvierte der Erfinder des Jetpacks, Richard Browning, innerhalb weniger Minuten eine Rettungssuche, die normalerweise mehrere Stunden zu Fuß gedauert hätte.
Der Jetpack schwebte über Hügel in einer Höhe von drei bis sechs Metern und kletterte in nur acht Minuten den dritthöchsten Berg Englands hoch. Der Anzug hat eine Höchstgeschwindigkeit von über 130 km/h und ist technisch in der Lage, große Höhen zu erreichen, fliegt aber aus Sicherheitsgründen viel niedriger. Er wird von drei Mikro-Strahltriebwerken angetrieben, einem an jedem Arm und einem an der Rückseite. Browning sagt: "Die ganze Manövrierfähigkeit kommt aus dem eigenen Gleichgewicht und der Koordination. Wenn du die Düsen nach unten richtest, steigst du auf, und wenn du sie ausschaltest, sinkst du. Es ist sehr sicher, da du nur in einer Höhe fliegst, in der du dich erholen könntest, wenn du fällst." Browning gründete 2017 das Luftfahrtunternehmen Gravity Industries, um eine "neue Ära des menschlichen Flugs" zu begründen. Er hat über 100 Testflüge in 30 verschiedenen Ländern absolviert, und Notfall-Reaktionsmissionen sind nur eines der Gebiete, die sein Unternehmen aktiv verfolgt. "Wir kratzen gerade mal an der Oberfläche dessen, was mit dieser Technologie möglich ist."

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