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Die Menschenbibliothek

Von Jerry Brownstein
7 Apr 2022 8 Share
Die "Menschenbibliothek" in Dänemark umfasst freiwillige Personen, die als "Bücher" dienen und interaktive Gespräche mit "Lesern" führen. Es handelt sich um ein gemeinnütziges Projekt, das seit mehr als zwanzig Jahren besteht und das Ziel verfolgt, offene Kommunikation zur Bekämpfung von Vorurteilen zu fördern. Die "Bücher" sind Personen, die sich von der Mehrheit der dänischen Bürger unterscheiden können. Sie können Teil einer ethnischen oder rassischen Minderheit sein, jemand mit genetischen oder psychologischen Störungen, eine Person mit einer anderen sexuellen Orientierung usw. Diese vielfältige Auswahl an "Büchern" bietet den "Lesern" viele Möglichkeiten, ihre bestehenden Stereotypen herauszufordern. Die Bibliothek kann in jedem einladenden Raum untergebracht werden, hat aber in den letzten Jahren einen ständigen Standort in Kopenhagen eröffnet. Das Gebäude und der umgebende Garten ermöglichen es den "Büchern" und "Lesern", sich in "einem sicheren Raum für Gespräche über Vielfalt" zu treffen. Laut Mitbegründer Ronni Abergel: "Jedes menschliche 'Buch' repräsentiert eine Gruppe unserer Gesellschaft, die oft Vorurteilen, Stigmatisierung oder Diskriminierung aufgrund ihres Lebensstils, ihrer Überzeugungen, ihrer Behinderung, ihrer sozialen Stellung oder ihrer ethnischen Herkunft ausgesetzt ist. Unsere 'Bibliothek' gibt den Menschen die Möglichkeit, Gespräche zu führen, zu denen sie normalerweise keinen Zugang hätten." Er fährt fort: "Es ist natürlich zu urteilen, daher sind wir nicht hier, um Ihnen zu sagen, dass Sie nicht urteilen sollen. Was wir tun, ist, Ihnen bessere Informationen in einer sicheren Umgebung zur Verfügung zu stellen. Die Hoffnung ist, dass Sie nach dem Treffen mit jemandem, der eines Ihrer Vorurteile verkörpert, Empathie empfinden und die Situation genauer betrachten. Es gibt Ihnen die Möglichkeit, jemanden 'unvoreingenommen zu betrachten'."
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