Kunstvolle 3D-Installationen und Beleuchtungssysteme dominieren an den Wänden. Hochmoderne Sitzmöbel mit integrierten Soundsystemen und eingebautem Schallschutz laden den Besucher ein, sich entspannt zurückzulehnen. All diese ungewöhnlichen, ultra-modernen Kreationen wurden von Patrice und Jean Marc erschaffen. Ein Gespräch mit dem kreativen Duo ist ein humorvoller und warmherziger Austausch, bei dem klar wird, dass der Erfolg ihrer Arbeit vor allem auf Leidenschaft und gegenseitigem Respekt beruht. Und ich würde außerdem darauf wetten, dass sie sich perfekt ergänzen. Patrice ist die aufmerksame Beobachterin, sie saugt die Anregungen ihrer Umgebung in sich auf und trägt ihre philosophische Sicht der Dinge bei. Jean Marc ist derjenige, der die Ideen mit handwerklichem Geschick in die Praxis umsetzt. Mit ungebremstem Elan und voller Begeisterung fürs Freestyle-Design. Eindeutig eine unschlagbare Kombination.

Jean Marc und Patrice kommen aus Holland, vor zwei Jahren lernten sie sich in Amsterdam kennen und verliebten sich Hals über Kopf. Später vereinten sie auch ihre kreativen Kräfte und schließlich ließen sie sich vor kurzem auf Ibiza nieder. Sie brachten ein beeindruckendes Portfolio mit, in dem die gesammelten Werke ihres künstlerischen Schaffens verewigt sind. Jean Marc kann eine jahrelange Erfahrung in der Architektur- und Designerbranche vorweisen. Man könnte sagen, er sei in die Fußstapfen seines Vaters getreten, dem bekannten Möbeldesigner und Innenarchitekten Jan des Bouvrie. Zu Beginn baute Jean Marc „Dirt Bikes“, handelte mit Harleys, restaurierte Boote und ließ sich auch auf andere kreative Spielereien ein. Später machte er auf internationaler Ebene Karriere als Architekt und Inneneinrichter. Er gestaltete viele Luxushäuser, Fünfsterne-Hotels, restaurierte historische Sehenswürdigkeiten oder entwarf hochmoderne Industrieräume. Doch trotz seines großen Erfolgs hatte er nach 25 Jahren das Bedürfnis, sich aus diesem konventionellen Trott zu befreien. Er fühlte sich eingeschränkt und wollte zu seiner ursprünglichen Leidenschaft, dem Freestyle-Design, zurückkehren. In all seinen Formen, aber vor allem wollte er sich auf gebrauchsfähige Kunst, trendige Möbel, elektronische Signaturen und Beleuchtungssysteme konzentrieren.


Ihre vorbehaltlose Zusammenarbeit trägt ganz offensichtlich Früchte. Und die beiden haben ein großes Interesse daran, diese kooperative Kultur auch auf ihr Studio-Atelier auszuweiten. Deshalb laden sie andere Künstler ein, gemeinsam mit ihnen an Projekten zu arbeiten. „Für uns zählt der Geist der kreativen Zusammenarbeit, nicht das Konkurrenzdenken.“ •
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