Die traditionelle „alte“ Physik wurde von Isaac Newton und anderen seiner Kollegen Ende des 17. Jahrhunderts erschaffen. Sie erledigten einen bemerkenswerten Job, als sie uns beschrieben, wie unsere materielle Welt im Rahmen fester Gesetze funktioniert, die vom Fallen eines Apfels bis hin zu den Bewegungen der Galaxien im Universum reichen. Die Newtonsche Sicht der Physik war so erfolgreich, dass man es als allgemeingültige Tatsache akzeptierte, dass die Welt ein großes mechanisches System ist, das durch diese Bewegungsgesetze bestimmt wird. Die elementaren Bausteine dieses mechanischen Universums nannte man Atome, man nahm sie als dichte Bälle von Materie wahr. Aber mit der Verbesserung der Messtechniken, erkannte man, dass es sich bei den Atomen nicht um feststoffliche Objekte handelte, sondern um kleine Solarsysteme, in denen Elektronen einen Kern umkreisen – ebenso wie Planeten ihre Runden um die Sonne drehen. Aber auch diese Betrachtungsweise erwies sich als verfrüht: Denn wenn man die Zusammensetzung eines Atoms noch genauer betrachtet, stellt man fest, dass diese fast nur aus „leerem Raum“ bestehen.
Tatsächlich haben die Atome, aus denen unser Universum besteht, virtuell betrachtet keine Masse. Sie sind zu 99,999999% leerer Raum. Lassen Sie diesen Gedanken einen Moment sacken, denn es handelt sich um die erstaunlichste Information, die Sie jemals hören werden. Um Ihnen eine Vorstellung zu verschaffen: Hätte ein Atom die Größe einer gigantischen Kathedrale, hätte der Kern, der die Masse repräsentiert, die Größe eines Sandkorns! Die Elektronen, die diesen winzigen Kern umkreisen, wären zu vergleichen mit Staubpartikeln, die auf Deckenhöhe der Kathedrale schweben. Der gesamte Rest wäre leerer Raum. Als die Wissenschaft sich nun intensiver mit der Natur der Materie beschäftigte, um die Bausteine der Newtonschen Welt zu finden, entdeckten die Experten eine seltsame und geheimnisvolle Welt, mit winzigen Flecken Materie, die von weitem leeren Raum umgeben waren. So wurde die Wissenschaft der Quantenphysik geboren, die zu verstehen versucht, wie die Welt funktioniert. Einfach durch die Untersuchung dieser winzigen Komponenten, aus denen sich unser gesamtes Universum zusammensetzt.
Es würde über den Rahmen dieses Artikels hinausgehen, die Welt der Quantenphysik komplett erklären zu wollen. Selbst einige der größten Physiker der Geschichte sind bereits zu dem Schluss gekommen, dass dies fast unmöglich ist.
Wer denkt, er verstehe die Quantenmechanik, der versteht die Quantenmechanik nicht.
Richard Feynman
Jeder, der nicht von der Quantentheorie
schockiert ist, hat sie nicht verstanden.
Niels Bohr
Das hört sich zunächst entmutigend an, doch die Grundbegriffe der Quantenphysik sind relativ einfach zu begreifen.
1) Alles ist Energie
Weil die schwingende ENERGIE in den Atomen verschlüsselte INFORMATIONEN enthält. Wenn Sie auf eine Blume (oder etwas anderes) schauen, blicken Sie eigentlich nur auf den leeren Raum ihrer Atome. Aber unser Gehirn, das wie ein Computer funktioniert, kann diese Information in den Atomen der Blume interpretieren und ihnen eine „sichbare“ physische Form verleihen. Die Blume besteht aus „leerem“ Raum, aber die in diesem Raum enthaltenen Informationen werden vom Gehirn als die schöne Blume gedeutet, die Sie sehen.
2) Welle-Teilchen-Dualismus
3) Beobachtungs-Effekt
4) Quantum-Verknüpfung
Die Bell-Theorie geht sogar noch einen großen Schritt weiter, indem sie erklärt, dass diese verbundene Matrix nicht nur auf der Quanten-Ebene existiert, sondern auch auf der Makroebene der Menschen, der Orte und Dinge. Dies belegt wissenschaftlich, dass wir alle durch unser Bewusstsein als eine Einheit verbunden sind, vom kleinstem Teil unseres Seins bis in die entferntesten Bereiche des Kosmos... Aber dieses Thema ist für einen anderen Tag.
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