Der Ibiza Preservation Fund (IPF) unterstützt das Projekt Ibiza Produce, um den Konsum von lokalem Obst und Gemüse zu fördern und so die Umwelt der Insel und ihre landwirtschaftliche Vielfalt zu schützen. Nur 2% der hier konsumierten Lebensmittel werden auf Ibiza angebaut, und seit 2000 hat Ibiza mehr als 70 km² seiner landwirtschaftlichen Flächen verloren. Um das Problem besser zu verstehen, finanzierte der IPF eine Machbarkeitsstudie, die die wichtigsten Hindernisse und Chancen für die lokalen Produzenten identifizierte. Dabei wurde festgestellt, dass die Probleme unter anderem der Zugang zu hochwertigem Land, Wassermangel, hohe Kosten, starke Konkurrenz von der iberischen Halbinsel und die Notwendigkeit einer besseren Koordination zwischen Produzenten und Einzelhändlern umfassen. Auf der positiven Seite zeigte die Studie, dass es eine starke Unterstützung für „Made in Ibiza“-Produkte gibt und ein Anstieg in der biologischen Landwirtschaft sowie bei kleinen Produzenten zu verzeichnen ist.
Das Ziel von Ibiza Produce ist doppelt: Erstens, mit Landwirten und Händlern zusammenzuarbeiten, um die Qualität des Landes zu erhalten, und zweitens, den Konsum lokaler Produkte zu steigern. Um diese Ziele zu erreichen, unterstützt der IPF landwirtschaftliche Kooperativen und arbeitet daran, die Menge an landwirtschaftlich genutzter Fläche durch Zusammenarbeit mit bestehenden Landwirten zu erhöhen, während auch neue ermutigt werden. Zudem werden Marketingkampagnen für lokale Produkte ins Leben gerufen und Verbindungen zwischen den wichtigsten Interessengruppen hergestellt: Landwirte, Restaurants, lokale Regierungen und Verbraucher.
Ibiza Produce hat eine Website erstellt, um eine Online-Plattform mit Informationen über die Landwirte und Produzenten der Insel zu schaffen. Sie umfasst eine Liste von Produkten, die auf Ibiza hergestellt werden, und wo man sie finden kann:
www.ibizaproduce.org