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Wildblumen als Pestizid

Von Jinny Throup
5 Aug 2018 8 Share
Das Zentrum für Ökologie und Hydrologie in Großbritannien führt einen Test auf 15 Farmen durch, bei dem Wildblumen anstelle von Chemikalien zur Bekämpfung von Schädlingen eingesetzt werden, um die Pestizid-Sprühungen zu reduzieren. Diese bunten Blumen werden direkt in die Felder gepflanzt, in Streifen von sechs Metern Breite und im Abstand von 100 Metern. Die Blumen werden ausgewählt, weil sie mit den natürlichen Feinden der Schädlinge, die die Getreidefelder befallen, kompatibel sind. Dies ermöglicht nützlichen Insekten wie Blumenfliegen, parasitären Wespen und Marienkäfern, Blattläuse und andere Schädlinge auf allen Feldern zu bekämpfen.

Andere Länder haben ebenfalls mit Wildblumen als Ersatz für gefährliche Chemikalien experimentiert, zum Beispiel die Schweiz, wo Forscher eine Mischung aus Mohnblumen und anderen Blumen in Weizenfeldern gepflanzt haben und festgestellt haben, dass der Blattschaden um 61% reduziert wurde. Auch wenn eine Blumenpflanzung wie diese auf den ersten Blick einfach erscheinen mag, ist Präzision erforderlich, um die richtigen Arten von Blumen in den richtigen Mengen zu fördern. Dies erfordert den Einsatz moderner Technologien wie GPS-Mapping. Mähdrescher, die von GPS geleitet werden, ernten nur die Feldfrüchte und stören nicht die blühenden Streifen von Wildblumen, die das ganze Jahr über blühen.

Die Besorgnis über die Umweltschäden durch Pestizide hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Der Einsatz tödlicher Chemikalien ist äußerst schädlich für Landarbeiter, und es gibt starke Beweise dafür, dass er denen schadet, die die gesprühten Lebensmittel konsumieren. Darüber hinaus werden Schädlinge allmählich gegen Gifte resistent, was dazu führt, dass mehr verwendet werden muss und stärkere entwickelt werden müssen. Viele glauben auch, dass der übermäßige Einsatz von Pestiziden ein Beitrag zum weit verbreiteten Bienensterben ist. Natürliche Alternativen sind ein Eckpfeiler des ökologischen Landbaus, und es scheint vernünftig zu sein, in diese Richtung zu gehen, um unsere Nahrungsmittelversorgung gesund, nachhaltig und produktiv zu halten.

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