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Island schließt die Lohnkluft

Von Carmen Loren
15 Mar 2019 11 Share
Island ist das erste Land der Welt, das gesetzlich verbietet, dass Männer in derselben Kategorie mehr verdienen können als Frauen. Anfang 2018 trat ein Gesetz in Kraft, das besagt, dass der geschlechtsspezifische Lohnunterschied in Unternehmen mit mehr als 25 Beschäftigten illegal ist, sowohl in privaten als auch in öffentlichen Unternehmen. Vor diesem Gesetz verdienten isländische Frauen im Durchschnitt zwischen 14 und 20% weniger pro Stunde als ihre männlichen Kollegen im selben Arbeitsplatz, mit derselben Kategorie und Bildungsgleichheit. Nach jahrelangem Kampf und Protesten der Frauen hat sich die Regierung dazu verpflichtet, Maßnahmen zu ergreifen. Dieses neue Gesetz sieht Audits für Unternehmen vor und verhängt Strafen für diejenigen, die die Lohnkluft nicht beseitigen. Unternehmen müssen nun daran arbeiten, ein Zertifikat für Lohngleichheit zu erhalten, das die Regierung verlangen wird.

Island hat eine Frau als Premierministerin, Katrin Jakobsdottir, die das Jahr 2022 als Frist für das Ende der Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen in Island festlegt. Experten hoffen, dass das isländische Gesetz andere Länder dazu ermutigen wird, ihrem Beispiel zu folgen. Ein Bericht des Weltwirtschaftsforums aus dem Jahr 2017 hebt hervor, dass Island weltweit an erster Stelle in Sachen Geschlechtergleichstellung steht. Dies zeigt, wie Frauen, wenn sie die Macht übernehmen, Alternativen zur alten patriarchalen Kultur schaffen und große Fortschritte in vielen Bereichen erzielen können, darunter Geschlechtergleichstellung, sexuelle Belästigung und Missbrauch.

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